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… Häufig versprechen uns die Bilder auf Instagram und Co. Happiness, Vollkommenheit, pures Glück. Man kann sagen: das perfekte Leben. Sieht man solche Bilder tagtäglich, kommt man nicht um diese Frage herum: Warum ist mein Leben nicht so aufregend schön? Im Grunde wissen wir doch aber alle, das viele mit zerzausten Haaren, schlechtem Atem, und auch mal mit einem fiesen Kater aufwachen. Ich bin nicht perfekt und du bist es auch nicht.
Also warum machen wir uns das Leben immer so schwer und vergleichen uns mit anderen?
Weil keiner gern zugibt, das er Probleme hat. Das diskutiert man eher mit den engen Freunden und der Familie. Denn es wird als Schwäche empfunden. Ich wiederum finde es wirklich stark, wenn man zu seinen Problemen steht, und nicht das perfekte Girl von nebenan spielt.
Doch auf Instagram & Co. kann man den Schein waren. Da sagt keiner: Das was du da täglich postest entspricht nicht der Realität.
Ich habe dazu zwei Meinungen. Erstens denke ich, das man diese schönen Momente im Leben braucht. Ich will nicht die ganze Zeit dreckige Wäsche, schmutziges Geschirr und die Papierstapel von anderen sehen. Ich möchte mich durch die schönen Bilder in eine Fantasie begeben. Die mich abholt und träumen lässt. Die mich fordert, weiter auf die Suche zu gehen. Den Stillstand nicht zu akzeptieren. Denn viel zu sehr werde ich in meinem eigenen Alltag darauf hingewiesen, das nicht alles perfekt ist.
Anderes Seit´s ist es ganz wichtig zu zeigen, das das Leben nicht perfekt ist. (Ich habe jetzt erst meinen Steuererklärung abgegeben. hallo Finanzamt 😉 ). Die perfekten Fotos drängen einen in eine Ecke, in der man sich fragt: Warum sieht mein Essen nicht so schön aus? Warum habe ich nie so schönes Licht? (einen großen Dank an die vielen Filter) Oder so viel Zeit um in den Urlaub zu fliegen? etc.
Selbst wenn man weiss, das dies nicht der Realität entspricht. Weiss man doch auch, das sich dieser leichte Hauch von Perfektionismus über einen legt. Ganz unbewusst von hinten, greift er einen an.
Ich möchte deshalb den Hashtag #shareYourReality ins Leben rufen.
Zeigt eure nicht so perfekten Momente. Lasst uns gegenseitig einen kleinen Einblick in die alltägliche Welt geben. Denn Unperfektheit ist unglaublich schön und interessant.
Die 2 Abschlussfotos die ihr hier seht, sind bestimmt nicht die Unperfektesten. Aber es ist die Realität. So sah es um mich herum aus, als ich das obige Foto schoss. Es liegt Krims Krams herum. Ihr könnt Gartenstühle erkennen, die nicht die schönsten sind. Und die Tomaten sind nicht in einem wunderschönen Korb gelegt worden. Sie sind gleich in eine weiße Plasteschale gefallen, oder in den Mund gewandert. Realität. Mal schöner. Mal unschöner. Aber echt.
PS:
  • zerzauste Haare einfach hochgebunden (#duttissimo YEAH!)
  • Hose schon an 3 heißen Tagen in Folge getragen
  • Ungeschminkt (bitte liebe Haut)
  • nach dem Foto saß ich wieder schwitzend und keuchend im Schatten

Wie seht ihr das?

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Bild 1: danane
Bilder 1+2: Kerstin Lungmuss
Posted by:hello danane

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