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Wie ist das mit dem heutigen Leben? Alles verändert sich. Nichts läuft mehr so wie es noch vor 25 Jahren der Fall war. Schon gar nicht wie vor 50/60 Jahren. Wir können uns nicht mehr darauf verlassen mit 17 Jahren unserem Ritter in der goldenen Rüstung zu begegnen und mit 25 das erste Kind zu bekommen. Oder, das die Lehre uns einen Job verschafft den wir 50 Jahre bis zur Rente, ausüben.
HeutezuTage ist alles offen. Und das wollten wir doch immer. Sei es rüber in den Westen. Ab in die Freiheit. Gleichberechtigung etc. Wir wollten alles und wollen es noch.
Im Hier und Jetzt lese ich gerade in der GEO, über ein Dorf im Mustang Tal in Nepal. Die Bewohner haben 1983 ihr erstes Natur-Chaos-Jahr erlebt. Klimawandel! Der Schnee kam zu spät. Als er dann endlich lag, verabschiedete er sich viel zu schnell. So dass das Schmelzwasser alles Fruchtbare wegspülte. Dieses Jahr sollte keine Ausnahme bleiben.
Sie mussten eine Lösung finden. Sie mussten neues Land finden. Ein anderes Zuhause. Sie zögerten nicht, diese Aufgabe anzugehen. Im Artikel war NIE die Rede von schwermütigen Blicken in die Vergangenheit. Sie gaben sich nicht ihrem Schicksal hin und blieben dort, wo sie vor ein paar Jahren dachten alt zu werden. Sie wussten dass eine Veränderung unumgänglich war …
Sie nahmen ihre Erinnerungen mit. Die konnte ihnen keiner nehmen. Aber sie hingen ihnen nicht nach, wie es manche mit Ihren heutigen tun. Sie lebten weiter. Und das am Ende gemeinsam und mit einer neuen, blühenden Zukunft.
Als ich in mitten dieses Artikels steckte, kamen mir einige Begebenheiten meiner eigenen Umgebung in den Sinn. Einige meiner Mitmenschen hängen sehr an dem was sie dachten mit einem gewissen Alter zu sein oder erreicht zu haben. Doch es gibt auch diejenigen die ihr Schicksal annehmen und unbekannte Türen öffnen! (!!) Ihre Türen.
Es gibt Menschen die haben eine genaue Vorstellung von ihrem Leben. Lässt das Schicksal sie allerdings von dieser Bahn abkommen, gibt es einen ordentlichen Knick im Gemüt. Auf einmal fangen alle Fassaden an zu wanken. Vor den Augen verschwimmt es und man fragt sich: Warum ich? Warum trifft es immer mich? Ich möchte doch so gern. Ich rede hier nicht von größeren Verlusten. Ich rede hier von der Verschiebung der eigenen Vorstellungen. Woher weiss man denn, dass nicht ein andere Weg leuchtendere Farben enthält? Oder vielleicht Erfahrungen bereit stellt, die einem erst Monate/Jahre später logisch erscheinen. Viele nehmen ihren Weg nicht an, weil es nicht der war, den sie vor Jahren als ihren angesehen haben. Sie stellen sich gegen ihn. Aber wie heißt es doch so schön: Wenn man etwas liebt, lass es ziehen. Kommt es zurück, darfst du es behalten.
Warum bezieht man das nicht auf sein eigenes Leben?! Ein wenig mehr Vertrauen und weniger Skepsis. Denn am Ende wird alles gut. Und gut bedeutet nicht nur Ehemann, Haus und Kinder oder viel Geld etc.
Es bedeutet eine Unmenge an Möglichkeiten, die man so noch gar nicht erahnen kann.
Schreibt eure eigenen Geschichte. Schmeißt euch in die Lebenswogen. Und lasst uns gespannt sein wo uns unsere Wege hinführen.
Also versuchen wir das Leben zu leben. Mit allem positiven wie auch negativen Situationen.

In diesem Artikel möchte ich meine Meinung nicht als die ultimative Meinung bezeichnen. Meinungen gibt es unzählige. Jeder hat seine eigene.

Bild: Danane

Posted by:hello danane

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