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Ich sitze durch meinen Job ziemlich oft am Schreibtisch.
Meistens ist das für mich ein ziemlich kreativer Ort. Ich habe meine kreativen Bücher immer griffbereit. Kann im Internet (z.B. Pinterest) stöbern, wenn mich die Muse küssen soll. Oder ich scribble einfach mal vor mich hin.

Doch manchmal kommt es vor, dass weisses Rauschen im Kopf vorherrscht. Dann nützt kein Blick in die Bücher oder Zeitschriften die meiner Kreativität wieder Leben einhauchen soll. Dann ist das scrollen am Rechner nur anstrengend.

Dann sind es andere Dinge die meinen kreativen Part im Kopf anstupsen. Hier man eine kleine Liste dieser Dinge:

  • Ich gehe in die Badewanne. Ganz oft muss ich mich nur in das warme Nass setzen und ich könnte schon wieder raus springen um die Dinge zu machen die mir im kopf herum fliegen. Im Wasser wünschte ich mir bisher immer ein Whiteboard her um meine Ideen aufzuschreiben (Papier würde bei mir zu nass werden). Aber ich komme gerade von einer Abendbroteinkaufsrunde von draußen zurück (raus gehen hilft auch. Siehe weiter unten), da kam mir die Idee. Ich brauche gar kein Whiteboard. Ich brauche nur die Stifte. Fließen bilden eine wunderbare Oberfläche um meine Gedanken für eine kurze Zeit festzuhalten. haha, perfekt.
  • Ich schwinge mich auf mein Fahrrad. Nichts ist besser als den Kopf frei zu bekommen und wieder neue Dinge rein zu lassen. Wenn der Wind an meinem Gesicht entlang weht gibt mir das einen besonderen Frischekick. Das ist unglaublich. Dinge die ich an mir vorbei ziehen sehen, pushen meine Gedanken die bald darauf in meinem Kopf herumschwirren und für neuen Input sorgen.
  • Ich laufen einfach ein Stück in der Gegend umher. Draußen, wie auch in der Wohnung. Manchmal hilft es schon einfach mal auszustehen, die Gliedmaßen zu bewegen und den Blickwinkel zu wechseln. Fast so gut wir Rad fahren.
  • Mein Rechner befindet sich auf einer Seite unseres großen Esstisches. Wenn mir diese eine Perspektive die ich jeden Tag sehe zu eintönig wird, drehe ich meinen Rechner einfach herum und schon habe ich ein vollkommen neues Gefühl beim arbeiten.
  • Aufwaschen. Oder aufräumen im allgemeinen. Das schafft nicht nur Ordnung im Kopf, sondern auch in der Wohnung (sollte ich öfters machen)
  • Für alle die von zu Hause aus arbeiten. Ich setze mich mit meinem Laptop manchmal an einen Platz den ich nicht oft benutze. Manchmal reicht es schon sich an das andere Ende der Couch zu setzen. Oder man setzt sich vor die Couch. Oder ihr arbeitet mal in der Küche.
  • Notizen/scribbles schreibe ich manchmal mit der anderen Hand. Das verschlingt zwar mehr Zeit, bringt aber das Gehirn so richtig auf Touren.
  •  Einfach mal eine Pause machen. Pausenlos zu arbeiten kann nicht gut für die Kreativität sein. Einfach mal so richtig von der Arbeit abschalten, bringt so einiges. Vor die Tür gehen und die Aufgabe mitnehmen, kann die Barriere im Kopf meistens nicht lösen. Also durchatmen und Abstand zur Arbeit gewinnen. Denn die läuft nicht einfach so davon.
  • Redet mir euren Freunden über eure Ideen. Manchmal reicht es schon über die eigenen Gedanken zu sprechen. Das reicht schon im den Knoten zum platzen zu bringen.
  • Lasst Wochenende auch wirklich Wochenenden sein (ok, manchmal geht es einfach nicht anders). Setzt euch nicht auch noch am Wochenende an euren Schreibtisch. Nehmt euch den nötigen Abstand und macht euch raus ins Freie.
  • Wenn das alles nichts hilft. Dann hilft nur noch Zeitdruck. Denn Zeitdruck ist die beste Möglichkeit wieder in Schwung zu kommen. Das Adrenalin, verursacht durch die Gewissheit dass ich das Projekt sehr bald abgeben muss, bringt mich so richtig in Schwung.
  • Lass das Projekt bei dem du nicht weiter kommst erst einmal bei Seite und widme dich einer anderen Sache die auf deiner To-Do Liste steht. Nichts bringt mich mehr zum leuchten als eine Sache die ich erledigt habe. Danach denke ich oft die Welt sieht viel bunter aus.

Wie ist das bei euch? Wie findet ihr euren Flow wieder?
Lasst eure Gedanken gern hier! Ich bin immer wieder auf der Suche nach Möglichkeiten wieder in den Arbeitsfluss zu kommen. Denn irgendwann wird alles eintönig, wenn man es zu oft macht.

PS: Nachdem ich den Artikel veröffentlicht habe, fügte ich noch einige Punkte hinzu. Ich war nach der esten Veröffentluchung im Supermarkt, bin durch die Wohnung gerannt (weil das Wasser überkochte) usw. Ich war in Bewegung. Dadurch auch mein Gehirn. Ihr versteht was ich damit sagen möchte?! 😉

Bild: Pexels
Words/Layout: danane

Posted by:hello danane

4 replies on “a simple perspective shift

  1. Deine Liste ist super! Und ich mag die Schrift auf dem Foto total gern!

    Was mir noch hilft: Musik hören. Und dass ich einen extra Platz (einen 2. Schreibtisch) für Kreatives ohne PC habe.

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  2. Ich zeichne tatsächlich gern, wenn ich den Kopf frei kriegen will oder an einer Idee gerade hänge. Damit komme ich recht schnell wieder in den Flow. 🙂

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