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Der Rucksack drückte irgendwann schwer auf eine bestimmte Stelle am Rücken. Das Tagesziel ist schon längst erreicht. Doch die frische Luft die um meine Nase wehte, der abenteuerliche Waldboden unter meinen Füßen und das kühle Sonnenlicht war einfach zu verlockend. Immer weiter trugen mich meine Füße. Wie von allein. Doch irgendwann, nicht verursacht von dem leidigen Drücken, das ich immer noch hinnahm, verspürte ich ein anderes Verlangen. Ich huckelte meinen Rucksack ab, legte den Stock beiseite und setzte mich auf einen großen Stein, vor dem ich ziemlich schnell ein Feuer entfachte. Zu groß war das Verlangen nach einer heißen Tasse Kaffee.
Der Wind berührte die Bäume, die sich langsam von rechts nach links bewegten und sorgte dafür dass das Sonnenlicht auf meinem Gesicht tanzte. Meine kalten Hände freuten sich auf die heiße Tasse. Sobald sie ihre Finger um Sie schlingen konnten, hielt sie nichts mehr davon ab jeden Centimeter nach Wärme abzutasten.
Der Kaffee rollte schnell meine Speiseröhre hinunter, doch die Hitze machte sich ganz langsam auf den Weg meinen Gaumen, meinen Hals, Magen und bald darauf meinen gesamten Körper zu wärmen …

Illustration: Danane

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