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Heute morgen wachte ich, wie auch schon am Tag zuvor ohne Wecker auf. Der Körper erwachte von selbst und die Augen folgten seinem Ruf und schlugen die Lider auf. Ich schlug die Vorhänge zur Seite und sah den blauen Himmel. Ohne dass ich es ahnte, sprang mein Körper aus dem Bett. Laut Wecker hatte ich noch den ganzen Vormittag zur Verfügung. Ein unglaublich schönes Gefühl.

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Ich machte mir meinen Kaffee und aß noch einen Happen. Da ich dieses Wochenende allein zu Hause war, kuschelte ich mich aufs Sofa und mümmelte mein Frühstück vor einer gemütlichen Serie auf Netflix. Nach 10 min. spürte ich aber so eine große Unruhe, ich klappte den Laptop zu, wartet bis die Waschmaschine fertig war, schnappte mir meine Kamera und machte mich auf den Weg zum Müggelsee.

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Haltestelle Friedrichshagen. Bitte alle aussteigen. Das hier ist die Endstation. Meine war es sowieso. Also raus mit mir. Ich lief die Haupteinkaufsstraße in Friedrichshagen entlang. Mit mir eine beachtliche Anzahl von Menschen. Doch als ich die Straße zum Spreetunnel einschlug, fragte ich mich kurz ob hier irgendeine Veranstaltung ansteht. Wow, unglaublich viele Menschen wuselten herum. Doch alle waren nur da um einen Blick auf den zugefrorenen See zu erhaschen und Sonnenstrahlen auf ihr Gesicht fallen zu lassen.

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Ich lief, ungeachtet der Menschen umher und machte das gleiche wie sie. Ich blickte und haschte Sonne. Den Kaffeebecher in der einen, die Kamera in der anderen Hand. Irgendwann setzte ich mich auf eine Bank und lies das Geschehen einfach nur noch passieren.

Ein unglaubliches Gefühl von Freiheit machte sich breit. Trotz der vielen Menschen. Ich versuchte es mir in dem Moment mit Worten begreiflich zu machen. Es fühlte sich an als wenn sich ein Korsett löst, wie das Gefühl nach einem Nieser oder das Gefühl was man hat nachdem man geweint hat. Ich atmete tief. Ich atmete durch. Ich war am Boden der Tatsachen. Geerdet könnte man sagen. Das Gewusel lies mich kalt. Was mich mehr als wunderte. Aber ich lies es geschehen. Denn das Ganze fühlte sich so unglaublich gut an.

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Irgendwann war der Kaffee ausgetrunken und meine Beine verlangten nach Bewegung. Also ab durch den Spreetunnel. Was ich sah, erinnerte mich an Michel aus Lönneberga. Oder war es Pipi Langstrumpf? Auf alle Fälle ruschelten einigen Menschen auf dem zugefrorenen See entlang.

Ich musste gleich an Eisangeln denken, als ich das mittelgroße Loch in der Eisdecke entdeckte …

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Bilder: Danane

Musik dazu: Novo Amor – Anchor

Posted by:hello danane

2 replies on “WEEKENDER – Müggelsee

    1. Auf dem See direkt habe ich keinen Menschen Schlittschuh fahren gesehen. Vielleicht bin ich auch nur nicht bis zu der Stelle durchgedrungen, an dem gelaufen wurde. Allerdings habe ich auf den Straßen einige mit Schlittschuhen gesehen.
      Hab einen schönen Wochenstart 🙂

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