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Ich sitze hier nun schon seit einer Stunde und fange immer wieder Blogbeiträge an die ich dann einfach unter dem Aspekt für später abspeicher.

Ich möchte nichts veröffentlichen. Ich kann nichts veröffentlichen. Irgendwie ist dass alles nicht mehr ich. Ich habe so unheimlich viele Gedanken in meinem Kopf. Und jedes Mal denke ich: Würde ich gern darüber schreiben. Aber wo fange ich an? Sollte ich überhaupt darüber schreiben? Wie fange ich an? Wie höre ich auf? Sollte ich mit meinen Gedanken wirklich an die Öffentlichkeit?

Ich weiss dass mich irgendwas davon abhält zu posten. Ich weiss dass es diesen Knoten gibt. Er ist nicht in meinen Fingern. Er ist in dem Ding was ständig schreit: TU DAS BLOß NICHT! Es schreit aus meinen Innersten heraus.

Es muss gut sein. Was du postest muss gut sein. Ansonsten pack es lieber weg. Doch das Gefühle, Gedanken nicht immer gut sind wissen wir …

Am Sonntag besuchte ich das Meditations Camp von Madhavi. Unglaublich schön. Da war ein Satz zu Beginn einer Meditation den Madhavi sagte: Deine Existenz trägt dich.
Dieser Satz haute mich um und lies mich nicht mehr los. Ich mache mir immer so viele Gedanken. Doch was kann mir schon passieren? Ich existiere. Ich bin da. Ich kann nicht so einfach verloren gehen. So schnell wird mir nichts passieren. Diese Gedanken kamen in Sekundenschnelle in meinen Kopf. Danke dir Madhavi. Ich denke dieser Satz bleibt. Denn er sitzt schon jetzt sehr tief.

Jetzt sitze ich hier und fühle wie sich langsam aber sicher alles zusammenfügt. Ich klicke in den vorher erstellten Blogbeiträgen herum und kopiere mir die Texte heraus und sie ergeben langsam ein großes Ganzes. Vielleicht nur in meinem Kopf. Aber damit muss ich rechnen. Muss damit rechnen dass ihr am Ende aus diesen und den kommenden Blogposts geht, mit einem Kopfschütteln behaftet. Denn manchmal machen Dinge einfach nur im eigenen Kopf Sinn.

Wir gehen diesen Weg den wir nicht einsehen können. Ein Weg an dem kein Wegweiser zu finden ist. Nicht einmal eine Spur eines anders Fußpaares die uns verraten dass hier jemand wäre der uns helfen könnte. Wir müssen diesen Weg gehen ohne zu wissen was er uns bringt. Aber wir gehen ihn, weil wir diesen unbändigen Drang verspüren etwas ändern zu müssen und weiter wollen. Wir wissen dass dieser Weg der Schwerste wird. Aber genau das beflügelt uns. Bringt die ruhende Kraft in uns zum erwachen die uns sagt dass wir am Leben sind. Wir wissen dass uns dabei nichts schlimmes passieren wird. Und jeder Kratzer der entsteht, ist einer der uns so viel mehr lehren wird, als jeder gemütliche Weg bisher. Der uns das Leben spüren lässt.

Musik

Equador „Bones of Man“
Equador „Blood“ (Robert Koch Mix)
ASTR – „Hold on we´re going home“

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